+++ Ergebnisdienst 7. Spieltag: Bezirksliga: Herren 1: spielfrei, dennoch Tabellenführung an Topfavorit Hochspeyer verloren, Damen Pfalzliga: deutliche 8:1 Auswärtsniederlage in Edenkoben , Bezirksklasse Herren: Herren 2 verlieren überraschend in eigener Halle gegen den Aufsteiger Medard mit 4:9, Kreisliga: Höringen 3 - Rockenhausen III 9:6 , Kreisklasse: Herren IV - Gerbach III 2:8, Schüler Kreisliga: Rockenhausen WS - TSG Kaiserslautern 4:6+++Termine: Weihnachtsmarkt in Rockenhausen vom 30.11 - Sonntag 2.12 und die TTF ist mit eigenem Stand wieder dabei, Weihnachtsfeier Nachwuchs 14.12 Kegelbahn, Erwachsene 15.12.2018 bei Toni, VG Turnier findet am 05.01.2019 statt+++

ESV/TTF Rockenhausen, die kleine Chronik

1962

″Jeder von uns hat wohl ein besonderes Steckenpferd oder, moderner ausgedrückt, ein Hobby. Um diese Freizeitbeschäftigung mehr heraus zu stellen und zu unterstützen, beabsichtigen wir, einige Freizeitgruppen zu gründen.″

Auf diesen Aufruf hin melden sich 24 Eisenbahner mit Interesse an Fotografie, Fußball, Tischtennis, Angeln, Skat und Schach und fassten die Gründung eines Sportvereins ins Auge. Mit den Worten ″Was lange währt wird endlich gut. Es ist soweit, der ESV kann ins Leben gerufen werden″ lädt Werner Neff am 10. November zur Gründungsversammlung ein. Die anwesenden 16 Gründungs-mitglieder wählen folgende provisorische Vereinsführung:
1. Vorsitzender: Werner Neff
2. Vorsitzender: Emil Becker
Schriftführer: Heinz Corell
Kassenwart: Eugen Senger
Noch im Gründungsjahr nehmen die Angler und die Tischtennisspieler ihre Aktivitäten auf

1963/
1964

Der Verein wird Mitglied im Verband Deutscher Eisenbahner Bau eines Sportheimes in Alsenz (1964).

Die Angelabteilung wird in den Landesfischereiverband aufgenommen.
Ein Anschluss der Fußballabteilung an den FV Rockenhausen scheitert.

Die Mitgliederzahl stieg auf 243.

Die Aufnahme beim Verband Eisenbahner Sportvereine (VDES), im Sportbund sowie im Pfälzischen Tischtennis-Verband erfolgt ebenso wie die Eintragung ins Vereinsregister (1963).
Der ESV nimmt am aktiven Spielbetrieb des PTTV teil und im Geräteraum der Vereinigten Turnerschaft Rockenhausen wird das erste Spiel mit 7:1 gegen den TuS Gerbach gewonnen.

Petra Hegewald erringt die Pfalzmeisterschaft bei den Mädchen sowie 3 weitere Pfalzmeisterschaften (1963). Zu dieser Zeit sind sie, ihre Brüder Volker und Rudolf sowie Ernst Lanzer die dominierenden Einzelspieler des Sportkreises Rockenhausen.

 
   

Sie gewinnt mit Rudi Mauder die Bezirksmeisterschaften im Mixed.

1965/
1966
TT:
Bildung einer Modellsportabteilung
1965/
1966

TT: Helga Hegewald gewinnt ihre Pfalzmeisterschaftstitel

6 – 8.
Kegeln: Aufgrund der schlechten Trainingsbedingungen fordert die Kegelabteilung den Bau einer eigenen Halle.

Außerdem:
Bildung einer Modellsportabteilung

Die Wandergruppe besteigt im Herbst 1966 von Garmisch-Partenkirchen aus die Zugspitze.

1967 - 1969

Die Zahl der Mitglieder steigt auf 285 an (1967)

Wegen der hohen Kosten wird der Bau einer eigenen Kegelbahn zurückgestellt.

Helga Hegewald gewinnt 3 weitere Pfalztitel, wird 3. bei den Rheinland-Pfalzmeisterschaften und qualifiziert sich für die deutschen Meisterschaften in Berlin (1968).

Der Anschluss der Fußballabteilung an die AH wird angestrebt und 1970 vollzogen.

Die Modellsportabteilung wird aufgegeben.

Helga Hegewald wird Südwestdeutsche Meisterin im Doppel (1969) und wechselt vom ESV Rockenhausen zum Bundesligaverein PSV Kaiserslautern. Auch ihre erfolgreichen Brüder verlassen den Verein – die Ära Hegewald ist beendet.

      

              

1970/ 1971 Die Zahl der Mitglieder steigt auf 322 an. Dies liegt in erster Linie an der Vergrößerung der Angelabteilung. Durch Anmietung eines Gewässers bei Dielkirchen (Grätzbach) wächst die Abteilung auf 40 aktive Angler.
Die AH des SV Stahlberg, in der 9 Eisenbahner spielen, verliert nur 2 ihrer 20 Spiele. Auf dem Stahlberg wird 1971 auch das Fußballturnier der Bundesbahndirektion Mainz durchgeführt.

1972/ 1973

Mit der Wahl Günther Mildenbergers zum 2. Vorsitzenden gelingt es endlich, einen Bahnmeister der Bahnmeisterei Rockenhausen in eine Führungsposition des Vereins zu bringen. (1972).

TT:

Ernst Lanzer erhält die goldene Ehrennadel für seine 20jährige ununterbrochene Teilnahme am aktiven Tischtennissport, Eugen Senger erhält den Verbandsehrenbrief für seine 10-jährige Tätigkeit als Abteilungsleiter.

Kegeln:

Bei der Jahreshauptversammlung wird der Bau einer eigenen Kegelbahn beschlossen. Die Kegler gewinnen den Pokal des Präsidenten der Bahndirektion Saarbrücken.
Außerdem:

Werner Neff erhält die silberne Ehrennadel des VDES.

1974/ 1975

Kegeln:

Als Standort der Kegelbahn wird das Gebäude der Bahnmeisterei in Alsenz festgelegt.

Dank des Engagements von Werner Neff und Eugen Senger sowie der Unterstützung von Seiten der Bundesbahn wird mit dem Bau der Kegelbahn begonnen.

Tischtennis:

Die 1. Herrenmannschaft des ESV Rockenhausen steigt in die höchste pfälzische Spielklasse, die Verbandsliga auf (1974).

Allgemein:

Von den 324 Mitgliedern des Vereins sind 200 aktive Sportler.

1976 - 1978

Die Kegelbahn wird eröffnet (1976) und anlässlich des 15-jährigen Bestehens der Kegelabteilung 1978 offiziell eingeweiht.

Werner Neff wird für seine Verdienste als Vereinsgründer und 15 Jahre als Vorsitzender die goldene Ehrennadel des VDES überreicht.

Weitere Ehrungen für:

15 Jahre Vorstandsmitglied:

Werner Neff, Eugen Senger, Alfred Britzius

10 Jahre Vorstandsmitglied:

Emil Becker, Karl Burghardt, Heinz Corell, Roland Hühner, Fred Kölsch, Reinhold Krennerich, Horst Paul, Klaus Stier, Horst Stoll

Verdienstvolle Sportler:

Ernst Lanzer, Eugen Senger, Wolfgang Gebhardt

Abstieg der 1. Herrenmannschaft aus der Verbandsliga (1978).

Die Schüler werden Meister in der Kreisklasse 1.

1979/ 1980

Kegeln:

Die Damenmannschaft der ESV-Kegler gewinnt den Präsidentenpokal der BD Saarbrücken (1979) und wird 1980 Zweite. Die Herren gewinnen diesen Pokal 1980.

TT:

Die 1. Herrenmannschaft gewinnt 1979 die pfälzische Pokal-Mannschaftsmeisterschaft der Kreisligen und im Jahr darauf die der Bezirksklassen.
Allgemein:

Die Mitgliederzahl sinkt, aufgrund von Rationalisierungsmaßnahmen (Personalabbau) der Bundesbahn auf 289 (1979) und, bedingt durch die fast vollständige Auflösung der Angelabteilung und die Überalterung der Fußballabteilung auf 250 (1980).

1981/ 1982

TT:

Durch die Rückkehr von Franz Josef Kunz und den Zugang von Walter Fromkorth erreicht die 1. Mannschaft den 2. Platz in der Bezirksliga.

Die 1. Schülermannschaft (Volker und Gernot Mildenberger, Henning Wiescher und Markus Harz) wird Bezirkspokalsieger und Bezirksmannschaftsmeister. Beim Pfalzpokal und der Pfalzmannschaftsmeisterschaft erreicht sie den 3. Platz (1981).

1982 fällt die 1. Mannschaft erneut auseinander, wird abgemeldet und muss die folgende Saison in der Kreisliga bestreiten.

Petra Senger wird 5. bei den Deutschen-Eisenbahner-Meisterschaften und qualifiziert sich für die Internationalen Eisenbahner-Meisterschaften in der Schweiz.

1983/ 1984 Ergänzt durch Spieler aus der 2. Mannschaft erreicht die Erste 1983 die Meisterschaft in der Kreisliga, die 2. Mannschaft steigt in diese Liga auf.
1984 wird erstmals seit fast 20 Jahren wieder eine Damenmannschaft (Damen″mannschaft″? Irgendwie seltsam) gemeldet. Auf Anhieb steigt diese in die Bezirksliga auf, wird Bezirkspokalsieger und 2. im Pfalzpokal. Die Spielerinnen:Die zum ESV zurückgekehrte Helga Hegewald, Petra Senger und Anja Dietrich.
1985/ 1986 Verstärkt durch den Neuzugang Michael Scheidt wird die 1. Mannschaft Meister der Bezirksklasse, Bezirkspokalsieger und Dritter im Pfalzpokal. Dem erfolgreichen Team gehören Wolfgang Gebhardt, Michael Scheidt, Joachim Brabänder, Thomas Heitzmann, Heinz Gabelmann sowie Martin Wank an. Die 3. Mannschaft wird ebenso Meister (Kreisklasse) wie die Schülerinnen (Kreisliga).

Anja Dietrich wird zur Sportlerin des Jahres der Stadt Rockenhausen gekürt. Sie wird 1986 Vizemeisterin der Tischtennis-Bezirksmeisterschaften.

Das VG-Turnier findet erstmals in der Donnersberghalle statt. Es nehmen mehr als 200! Tischtennisspielerinnen und -Spieler teil.

1987

Der ESV wird zarte 25!

Eugen Senger erhält:

  • die Silberne Ehrennadel des ESV Rockenhausen für 25 Jahre Einsatz für seinen Verein
  • die Goldene Ehrennadel des Verbands Deutscher Eisenbahner
  • die Goldene Ehrennadel des PTTV

Erneut nehmen über 200 Spieler am VG-Turnier teil.

Überragendes Team der Spielzeit 86/87 war die 2. Herrenmannschaft, die mit 44:0 Punkten und 12 Punkten Vorsprung Meister der Kreisliga wird.

Bis zum 25jährigen Jubiläum erringt die Tischtennisabteilung die folgenden Meisterschaften:

  • 1 Südwestdeutsche Meisterschaft
  • 14 Pfalz – Einzelmeisterschaften
  • 37 Bezirks – Einzelmeisterschaften
  • 28 Mannschaftsmeisterschaften
  • 2 Pfalz – Mannschaftsmeisterschaften
  • 13 Bezirks – Pokalmeisterschaften
    außerdem im Bereich des VDES:
  • 1 Deutsche Meisterschaft
  • 16 Bezirksmeisterschaften
1988

Der ESV geht mit 15 Mannschaften in die Saison 1988/1989.

Die 2. sowie die 4. Herrenmannschaft werden Meister der Kreisliga bzw. der Kreisklasse, die Schülerinnen erringen die Bezirksmeisterschaft.

Sie werden außerdem Dritte bei den Pfalz-Mannschaftsmeisterschaften.

Anja Dietrich wird Bezirksmeisterin bei den Mädchen.

1989

Die 1. Herrenmannschaft wird Meister der Bezirksliga uns steigt erneut in die zweit höchste pfälzische Spielklasse auf. Die Schülermannschaft wird Meister der Kreisklasse.

Die ersten beiden Ausgaben der ″Rockenhausener Tisch-Tennis-Zeitung″ erscheinen. Die Auflage beträgt 300 Exemplare. Redaktionell verantwortlich sind Klaus Liebheit, Jürgen Niebling und Klaus Closett

1990

Thomas Wagner, Uli Dech, Franz Neumann und Markus Harz nehmen an den Deutschen Eisenbahner-Meisterschaften in Lehrte teil und amüsieren sich prächtig.

Die 1. Damenmannschaft steigt mit Miriam Kremser, Anja Dietrich, Astrid Gabelmann, Petra Gress und Luzia Ammann in die höchste pfälzische Spielklasse auf.

1990

Endlich mal wieder: Angeln:

Uli Dech, Franz Neumann, Andreas Clossett, Rudi Bretz und Horst Knapp werden mit 10,75 Kilo hervorragender Zweiter bei der Bezirksmeisterschaft der Eisenbahnersportvereine im Angeln.

(die 10,75 Kg sind die Ausbeute und nicht etwa das

Kampfgewicht der Angler des Vereins).

TT:

Die Damen des ESV werden beim ″Ball des Sports″ zusammen mit den erfolgreichen FVR-Fußballern ″Mannschaft des Jahres″.

Bei den Vereinsmeisterschaften nehmen rund 100 Spielerinnen und Spieler teil.

1991

Die 3. Herrenmannschaft wird Meister der Kreisliga und spielt nun gemeinsam mit der ″Zweiten″ in der Bezirksklasse.

Die Jungen werden Meister der Kreisliga, die Schüler gar in der Bezirksliga. Nach einer ″verkorksten Saison″ steigt die 1. Herrenmannschaft aus der 2. Verbandsliga ab.

Beim Grillfest im Degenbachtal feiert der ESV sich selbst und die erste Meisterschaft des 1. FCK in der Bundesliga. Das waren noch Zeiten...

Die ″Rockenhausener-Tischtennis-Zeitung″   wird als eine der besten Vereinszeitschriften der Pfalz ausgezeichnet.

Am 17. November verstirbt der Ehrenvorsitzende des ESV Rockenhausen nach langer schwerer Krankheit. Er wurde 74 Jahre alt. Am 10. November 1962 gründete er den Verein und war bis 1984 Vorsitzender. Bis zu seinem Tod prägte der ″Mann der ersten Stunde″ den ESV. Große Verdienste erwarb er sich unter anderem beim Bau der Kegelsportanlage in Alsenz, die er wesentlich und mit großem Einsatz mitgestaltete.

Eine Ära geht zu Ende. Im Spätherbst 1991 erleidet Eugen Senger einen Schlaganfall und kündigt in der 8. Ausgabe der TT-Zeitung seinen Rücktritt als Funktionär beim ESV an. Der ganze Verein ist bestürzt und alle fragen sich wie es weitergehen soll. Der Coach war doch der Helmut Kohl der Rockenhausener Tischtennisszene. Er war 30 Jahre lang an vorderster Front, trug die Verantwortung für den ESV fast alleine auf seinen Schultern- und nun?

1992

Am 14 Januar tritt der Coach, Eugen Senger krankheitsbedingt von seinem Amt als 1. Vorsitzender zurück. In der vorgezogenen Jahreshauptversammlung am 14. Februar 1992 muss ein neuer Vorstand gewählt werden. Vorgeschlagen werden Klaus Liebheit und Klaus Closett. Klaus Closett verzichtet, aus beruflichen Gründen, auf eine Nominierung. Klaus Liebheit wird mit großer Mehrheit zum 1. Vorsitzenden gewählt. 30 Jahre nach seiner Gründung beginnt für den ESV Rockenhausen eine neue Zeitrechnung. Dem Vorstand gehören nunmehr an: Klaus Liebheit, Klaus Closett (2. Vorsitzender), Joachim Brabänder (Abteilungsleiter Tischtennis),    

Petra Gress (Kassenwartin), Jochen Closett (Pressewart) und Kurt Weinheimer (Schriftführer). An diesem neuen Team liegt es jetzt, die erfolgreiche Arbeit des ″Ewigen Eugens″ fortzusetzen.

Anwesend ist in dieser Sitzung auch der Bürgermeister der Stadt und der Verbandsgemeinde Rockenhausen, Karl-Heinz Seebald. Herr Seebald bedankt sich bei Eugen Senger für seine 30jährige Tätigkeit als Kassierer, Abteilungsleiter, Schriftführer und 1. Vorsitzender des ESV Rockenhausen. Als Anerkennung für seine Verdienste erhält der Coach aus der Hand des Bürgermeisters den Wappenteller der Stadt Rockenhausen.

Eugen Senger wird überdies, nach Werner Neff, zum zweiten und bislang letzten, Ehrenvorsitzenden gewählt.

Nach nur einem Jahr Bezirksliga schafft die 1. Herrenmannschaft den direkten Aufstieg in die zweit höchste pfälzische Spielklasse. Im Aufstiegsspiel gegen TV Contwig ging die ″erste Garnitur″ als klarer Sieger hervor. Zitat aus der TT-Zeitung vom Mai 1992: ″Unter der Leitung des Cheerleaders Jochen Closett peitschten 70!! mitgereiste Fans dank des herben goldgelben Stimmungsmodulators aus der Brauerei mit klerikalem Namen, das ESV-Team zu einem ungefährdeten 9:4 Sieg″. Weiter hieß es dort: ″Wie einfach Tischtennis sein kann demonstrierte unser Kraftpaket gegen den Defensivmann aus Contwig: Aufschlag – Rückschlag -Schuss – Punkt. Ein kurzes Drama in zwei Akten – Pardon – Sätzen. … Brabs setzte den Schlusspunkt unter ein dramatisches Match. Die Fans bedankten sich auf ihre Weise: ″Man ruft nur Brabbi, Brabbi...″ Dieses Lied, nach der Melodie einer populären Kinderserie aus den USA wurde bis in die frühen Morgenstunden intoniert. ″Es war die lange Nacht der Sieger, vereint mit ihren Fans.″

Verdienter Lohn dieser Leistung: Beim ″Ball des Sports″ wird die ″Erste″ zur Mannschaft des Jahres gekürt. Das erfolgreiche Team:

Thomas Wagner, Günther Rutz, Fred Johannsen, Michael Scheidt, Joachim Brabänder und Martin Groß.

Ein schöner Erfolg im Jahr des 30jährigen Bestehens des ESV.

Erfreuliches gibt es auch von der Angelabteilung zu berichten: Bei den Bezirksmeisterschaften des VDES wird die Equipe aus Rockenhausen 4.

1992/ 1993

Die 1. Herrenmannschaft startet einmal mehr dezimiert in die neue Runde (Günther Rutz wechselt aus beruflichen Gründen nach Maikammer). Nach der Vorrunde liegt sie mit nur 2:20 Punkten auf dem vorletzten Tabellenplatz und steigt nach Ende der Spielzeit erneut in die Bezirksliga ab. Auch die Damen kämpfen mit nur 7:15 Punkten nach der Vorrunde gegen den Abstieg aus der 2. Verbandsliga schaffen aber den Verbleib in dieser Klasse.

Die 2. Herrenmannschaft liegt, verstärkt durch den ″Heimkehrer″ Uli Dech zur Halbzeit der Runde auf dem 2. Tabellenplatz. Daran ändert sich auch bis zum Saisonende nichts mehr. Das folgende Aufstiegsspiel gegen Queidersbach indes geht mit 2:9 verloren.

1993/ 1994 Die Bedeutung von Günther Rutz für das sportliche ″Wohl und Weh″ zeigt sich am Ende der Vorrunde der Saison 93/94. Gerade erst chancenlos aus der 2. Verbandsliga abgestiegen liegt ″die Erste″ auch in der Bezirksliga auf dem letzten Tabellenplatz. Glücklicherweise bleiben die Hilferufe nach Maikammer nicht unerhört – Günther Rutz kommt zurück zum ESV und auch Joachim Brabänder, der zu Beginn der Saison seinen Rückzug aus dem laufenden Spielbetrieb verkündete, gab sein Comeback. Ein Zeitzeuge berichtet, dass sich der ″Bomber Brabs″, als Zuschauer eines Spiels der Ersten ″dieses Debakel″ nicht mehr ansehen konnte und seinen Rücktritt vom Rücktritt erklärte. So verstärkt, wird der Klassenerhalt problemlos erreicht. Die 2. Herrenmannschaft steigt, als Vorjahreszweiter aus der Bezirksklasse ab. Zum erfolglosen Team gehören: Mathias Denne, Jochen Closset, Karl Seliger, Gernot Mildenberger, Michael Nehm, Patrick Woll, Markus Harz.
1994/ 1995

Die 1. Damenmannschaft steigt erneut in die höchste pfälzische Spielklasse auf. Zum erfolgreichen Team gehören: Ulla Cassens, Anja Dietrich, Luzia Amann und Carla Neugebauer.

1995/ 1996 Eine offenbar recht ruhige Spielzeit. Die 2. Herrenmannschaft schafft erneut den Aufstieg in die Bezirkslasse. Der ESV nimmt zum 15. Mal in Folge am Altstadtfest teil. In den ersten Jahren betrieb man, zusammen mit dem Tennisclub, den Hof „Monzel-Bernhardt“. Diese Kooperation jedoch wurde vor einigen Jahren aufgegeben. Der Hof „Bessei“ erweist sich seit längerem als idealer Standort.
1996/ 1997 Auch in dieser Saison passiert nicht viel. Die Schülermannschaft wird Meister in der Kreisliga. Die 1. Herrenmannschaft verliert zur Rückrunde mit Martin Groß (Auslandsstudium) einen wichtigen Spieler. Der erhoffte 2. Tabellenplatz rückt in weite Ferne. Schließlich wurde die Mannschaft Dritter. Nach nur 5 Punkten in der Vorrunde erreicht die 2. Herrenmannschaft nach einer tollen Rückrunde (15:7 Punkte), noch einen erfreulichen 6. Platz in der Bezirksklasse.
1997/ 1998

Langsam wird es wieder ereignisreicher. Die Differenzen zwischen Klaus Liebheit und anderen Vereinsmitgliedern treten nun immer offener zutage.

Davon unbeeindruckt wird die 1. Herrenmannschaft Meister in der Bezirksliga und steigt erneut in die zweit höchste pfälzische Spielklasse auf.

1998/ 1999

In der Jahreshauptversammlung Anfang 1999 kommt es zum endgültigen Bruch zwischen dem 1. Vorsitzenden Klaus Liebheit und den Mitgliedern. Geplant war eine „normale“ Sitzung mit Nachwahlen zum Schriftführer, Sportwart und zum 2. Vorsitzenden. Beim 8. Tagesordnungspunkt aber kam es zum Eklat. Im Verlauf einer hitzigen Debatte sieht sich Klaus Liebheit der Lüge bezichtigt und legt seine Ämter mit sofortiger Wirkung nieder. Dies ist das unschöne Ende seiner siebenjährigen Vorstandschaft.

Irgendwie hat sich ein solcher Ausgang angedeutet. In denen letzten Monaten traten immer öfter Meinungsverschiedenheiten zutage, immer öfter drohte Klaus Liebheit mit seinem Rücktritt, immer öfter traf er Entscheidungen allein und ohne Absprache, zum Teil auch ohne den Vorstand oder die Mitglieder zu informieren.

Bei den Nachwahlen wird Markus Harz zum 2. Vorsitzenden gewählt und bringt, dank der Unterstützung von Eugen Kuntz sowie den anderen Anwesenden, die turbulente Sitzung zu einem, unter den gegebenen Umständen, halbwegs ruhigen Ende.

Am 19.02.1999 findet eine erweiterte Vorstandssitzung statt. Zunächst einmal gilt es, den laufenden Spielbetrieb vernünftig weiter zu führen. Im Anschluss geht es um nicht weniger als die Zukunft des Vereins, um die künftige Zusammenarbeit im Vorstand und natürlich darum, wer in Zukunft die Geschicke des Vereins als 1. Vorsitzender leiten soll. Eugen Kuntz erklärt sich bereit, im Falle seiner Wahl, dieses Amt vorübergehend zu übernehmen. Als Glück für den Verein erweist sich bis heute, dass „vorübergehend“ ein dehnbarer Begriff ist...

An der außerordentlichen Mitgliederversammlung am 05.03.1999 werden entscheidende Weichen für den ESV gestellt. Eugen Kuntz wird zum 1. Vorsitzenden gewählt und legt sein Amt als Hauptsportwart nieder. Sein Nachfolger wird Günther Rutz.

Ungeachtet der personellen Turbulenzen gibt es, aus sportlicher Sicht zwei schöne Erfolge zu vermelden:

Die Jungen werden Meister der Kreisliga und die 2. Damenmannschaft schafft den Aufstieg in die 2. Pfalzliga.

1999/ 2000

Von der Jahreshauptversammlung im April 2000 gibt es diesmal nichts Außergewöhnliches zu vermelden.

Die 2. Herrenmannschaft schafft, zum vorerst letzten Mal, den Aufstieg in die Bezirksklasse. Die Mädchen belegen den 2. Platz bei den Pfalzmannschaftsmeister-schaften, gewinnen den Bezirks- und den Pfalzpokal. Die Jungen gewinnen den Bezirkspokal. Die 1. Herrenmannschaft steigt aus der 2. Pfalzliga ab, um schon in der Saison...

2000/ 2001 … nach einem souveränen Aufstiegsspiel erneut in der zweit höchsten pfälzischen Spielklasse mitzumischen. Außerdem gewinnen die Jungen den Bezirkspokal.
2001/ 2002

Am 15.02.2002 findet die letzte Jahreshauptversammlung des ESV Rockenhausen statt. In dieser Sitzung wird beschlossen, dass die Satzung in wenigen, aber wesentlichen Punkten geändert werden soll. Der wichtigste Punkt hierbei: die Namensänderung! Dies geschieht, nicht zuletzt, auch aufgrund der Anregungen von Eugen Senger. Seit Jahren sei er nicht mehr Vorsitzender und wolle deswegen auch nicht mehr der Namensgeber des Vereins sein. Nein, so war es natürlich nicht. Eugen Senger aber war es, der immer wieder darauf hinwies, dass sich die einzige im Verein verbliebene Sportart, auch im Namen wiederfinden solle. Dies findet auch bei den Mitgliedern Zustimmung, wenngleich es für einige „schon irgendwie komisch und auch ein wenig traurig“ ist. Als künftiger Name setzt sich „Tischtennisfreunde (TTF) mit 12 zu 7 Stimmen gegen Tischtennisverein (TTV) durch. Ein Redaktionsauschuss wird beauftragt diese, und weitere in erster Linie redaktionelle, Änderungen in der Satzung vorzubereiten und endgültig umzusetzen.

Nach knapp 30 Jahren gibt es keinen Eisenbahnersportverein Rockenhausen mehr, „lang leben die Tischtennisfreunde Rockenhausen.“

Trotz dieser Änderungen bleibt der Verein noch weitere 8 Jahre Mitglied im VDES.

Das Altstadtfest findet im Sommer 2001 letztmalig im „Hof Bessei“ statt. Insgesamt zeigt dieses Fest, das über viele Jahre lang ein Riesenereignis in Rockenhausen war und z.T. Besucher von weit her in unser Städtchen lockte, deutliche Verschleißerscheinungen. Immer mehr Vereine ziehen sich aufgrund des hohen Aufwands zurück. Auch bei uns im Verein lässt die Begeisterung für dieses Fest spürbar nach. Erstmals seit Bestehen des Festes wird über eine erneute Teilnahme abgestimmt. Hier kommt noch einmal eine deutliche Mehrheit für die Teilnahme zustande. Trotzdem kommt das „Altstadtfest-OK“ zum Ergebnis, dass es nicht länger möglich ist, einen solch großen Hof, weiterhin zu bewirtschaften.

Die zweite Damenmannschaft schafft den Aufstieg in die Bezirksliga.

2002/ 2003

Das Altstadtfest findet erstmalig im Hof der Metzgerei Lahr statt.

Nach dem Abstieg in der Vorsaison erreicht die 1. Damen-mannschaft den direkten Wiederaufstieg in die 2. Pfalzliga.

2003/ 2004 Da war so gar nichts los. Die erste Herrengarnitur steigt, zum bislang letzten Mal, aus der 2. Pfalzliga ab.
2004/ 2005

Die Schülermannschaft der TTF Rockenhausen gewinnt den Bezirkspokal.

Die 1. Herrenmannschaft verliert das Aufstiegsspiel zur 2. Pfalzliga mit 8:8. Es fehlen zwei Sätze....

Die Mitgliederzahl pendelt sich bei knapp über 100 ein.

Immer noch pilgern 30 Mitglieder zur Jahreshauptversammlung. Man trifft sich „beim Enders“; inzwischen würde für diese Veranstaltung bisweilen eine Telefonzelle völlig ausreichen.

Das Altstadtfest (2004) wirft nur noch einen kleinen Gewinn ab – das baldige Ende dieser Veranstaltung ist abzusehen.

Eugen Senger erhält das Ehrenzeichen der Stadt Rockenhausen. Es zeichnet verdienstvolle Bürgerinnen und Bürger aus.

2005/ 2006

Die Damen steigen erneut in die 1. Pfalzliga auf.

Das Altstadtfest degeneriert zu einem eintägigen „Sommerfest am Marktplatz. Zu mehr als einer „schwarzen Null“ reicht es nicht mehr. Trotz   des enormen Einsatzes der 3! verbliebenen Vereine ist das Fest nicht mehr attraktiv genug, um Besucher nach Rockenhausen zu locken.

2006/ 2007

… Eine sehr ruhige Spielzeit....

Zur 675-Jahr-Feier wird ein letzter Versuch gestartet, neben dem „Herrbschdfeschd“, auch eine Veranstaltung im Sommer zu erhalten. Das geplante „Mittelalterfest“ jedoch, fällt buchstäblich ins Wasser.

2007 Der Coach wird 70!
   
2007/ 2008 … passiert nichts spektakuläres mehr. Die Jahre fließen dahin. Nein, ganz so ist es nicht. Der Verein schläft nicht. Wie in den Jahren zuvor spielen wir zuweilen recht ordentlich Tischtennis, richten viele Turniere aus und erhalten dafür auch viel Lob und Anerkennung. Wir gehen wandern, halten unsere Spielgeräte in Ordnung, feiern im Sommer bei Peter Schitter und im Winter beim Toni.  
2008/ 2009 Es gehen immerhin noch 6 Aktiven- und 4 Nachwuchs-mannschaften an den Start. Die Jungen und die Schüler werden Meister in der Kreisliga.  
2009/ 2010

Die 1. Damenmannschaft verliert denkbar knapp das Aufstiegsspiel in die 1. Pfalzliga.

An einem zweitägigen Turnier werden die die Regions-meisterschaften Süd-West der Senioren in Rockenhausen ausgetragen.

 
2010/ 2011 Die Jungen der TTF Rockenhausen holen den Bezirkspokal und werden auf Pfalzebene zweiter.  
2011/ 2012

Die 1. Herrenmannschaft steigt, ausgerechnet im Jubiläumsjahr, aus der Bezirksliga ab. Zum ersten Mal seit fast 30 Jahren spielt das – männliche – Aushängeschild wieder Bezirksklasse! Es war eine traurige Saison. Ohne Günther Rutz geht hier wohl nichts – gar nichts. Erfreulich hingegen: Die Schüler werden Meister der Kreisliga, holen den Bezirkspokal, werden zweite beim Pfalzpokal, Bezirksmannschaftsmeister und Dritter bei den Pfalzmannschaftsmeisterschften.

Der Coach, die Lichtgestalt des Tischtennissports in Rockenhausen wird zarte 75, ist nach wie vor mit flammendem Einsatz und Engagement dabei, sei es als Chef des Nachwuchstrainings oder als Mahner, Berater und Mutmacher. Er ist der „Elder-Statesman“ des Vereins.

 
2012 - … Fortsetzung folgt...  
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